Kuppelpavillon

Der Kuppelpavillon ist Teil des früheren, zuletzt 1913/14 umgebauten Moorbadehauses. Ebenso wie die Villa Bellevue, die Villa Pückler und die Turmvilla gehörte er zum „Hermannsbad“, das Pückler und Lucie 1823 eröffneten. Heute beherbergt er eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Bades.

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Kirchruine

Das im 14. Jahrhundert erstmals erwähnte Bauwerk verfiel, nachdem 1785 der letzte Gottesdienst stattgefunden hatte. Pückler nutzte die Ruine als Blickfang in seiner Landschaftskomposition.

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Fuchsienbrücke

Über die markante gusseiserne Brücke gelangt man in den Blauen Garten, einem von drei Blumengärten in unmittelbarer Nähe des Schlosses. Der ansteigende Weg führt über die „Liebeshöhe“, von wo aus man bis zum Pücklerstein sehen kann, weiter in den Herrengarten.

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Baumschule

Auf einem Plateau im Oberpark entstand bereits zu Pücklers Zeiten eine Baumschule für die Anzucht von Gehölzen. Nach 1945 wuchs das Areal zu und die Gebäude wurden abgetragen. Die ursprünglichen Strukturen, wie die gliedernde Hainbuchenhecke oder die historische Umzäunung, werden seit 1998 wieder hergestellt.

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Hermannseiche

Pückler gruppierte an dieser Stelle halbkreisförmig neun Steinsitze aus Findlingen um eine uralte Eiche und assoziiert damit eine altgermanische Thingstätte. Der Name des einst riesigen Baumes könnte sich aber auch auf Pückler selbst, seinen geliebten gleichnamigen Großvater oder vielleicht auf den Cheruskerfürsten beziehen. Heute wächst in den Stammresten der abgestorbenen Eiche ein junger Baum heran.

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Prinzenbrücke

Das ursprünglich hölzerne Bauwerk verdankt seinen Namen einem Besuch des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. zu Pücklers Zeiten. Der aufwändige steinerne Bau entstand erst 1854 unter Prinz Friedrich der Niederlande.

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Viadukt am Herrenberg

Wie die Prinzenbrücke überspannt der beeindruckende Bau eine eiszeitliche Schlucht. Prinz Friedrich der Niederlande ließ das Viadukt aus Ziegeln und Schlackesteinen 1862 erbauen.

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Mausoleum

Auf der oberen Terrassenkante im östlichen Parkteil hatte Pückler ein Mausoleum geplant – in enger Blickverbindung zu seinem Arbeitszimmer im Schloss. Die Familie von Arnim errichtete 1888 an dieser Stelle eine Gedächtniskapelle mit Friedhof, die 1945 teilweise zerstört und 1972 gesprengt wurde. Den einstigen Standort markiert heute ein schlichtes Granitkreuz.

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Englisches Haus

Auf einer Anhöhe unweit der Englischen Brücke ließ Pückler 1820 eine kleine Schankwirtschaft im englischen Cottagestil erbauen. Nach 1945 wurden die dazugehörigen Bauwerke abgetragen. Auf den früheren Standort des Hauptgebäudes weist heute ein gemauerter Grundriss hin.

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Pücklerstein

Die Grafen von Arnim stellten 1901 zur Ehrung des Parkschöpfers einen Findling mit Pückler-Relief auf. In den 1980er Jahren diente der nach Łęknica umgesetzte Stein als politisches Denkmal. 1991 kehrte der Findling an seinen ursprünglichen Platz hoch über der Neiße zurück. Von dort öffnet sich eine der schönsten Aussichten im Muskauer Park.

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Gloriette

Die filigrane Eisenkonstruktion mit Ausblick zum Schloss steht am Ende des „Schnuckentals“. Diesen allerersten Parkbereich hatte Pückler ab 1817 als Hochzeitsgeschenk für seine Braut Lucie angelegt. Danach mehrfach verändert, geht die heutige Fassung auf Foto-Vorlagen aus der Arnim-Zeit zurück.

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Karpfenbrücke

Wo die Hermannsneiße in den Luciesee mündet, führt eine gusseiserne Brücke übers Wasser. Von dort eröffnet sich ein beliebter Postkartenblick zum Neuen Schloss. Die heutige Fassung der Karpfenbrücke geht auf Prinz Friedrich der Niederlande zurück.

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Doppelbrücke

Schon zu Lebzeiten von Pücklers Großvater gab es an dieser Stelle eine hölzerne Brücke. Mehrfach durch Hochwasser zerstört, ließ erst Prinz Friedrich der Niederlande einen massiven Bau errichten. Die zweiteilige Verbindung nahe der Orangerie wurde 1945 gesprengt und ist seit 2004 wiederhergestellt.

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Kavalierhaus

Zu Pücklers Zeiten diente das ursprüngliche Gartenhaus als Theater, in dem der Fürst mitunter selbst auftrat. Die nachfolgenden Eigentümer ließen das Gebäude mehrfach umbauen und nutzten es u. a. zur Unterbringung von Gästen. Zwischen 1950 und 2009 beherbergte es das Moorbad.

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Altes Schloss

Das einstige Torhaus zur Vorburg wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Amtshaus eingerichtet und später mehrfach umgebaut. Im April 1945 zerstört, gelang zwischen 1965 und 1984 sein Wiederaufbau in einer älteren barocken Form.

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Schlossvorwerk

Mehrere historische Wirtschaftsgebäude unweit des Schlosses bilden einen vierseitigen Hof. Das Ensemble mit Remise, Marstall und Wohnhäusern wurde um 1900 unter Einbeziehung von Vorgängerbauten im Neorenaissancestil neu errichtet.

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Orangerie

Das Gebäude wurde 1844 im gotisch-maurischen Stil auf den Grundmauern einer ehemaligen Brauerei errichtet. Sie dient auch heute als Winterquartier für frostempfindliche Kübelpflanzen, wie z. B. Zitrus oder Lorbeer.

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Neues Schloss

Im Jahre 1245 erstmals erwähnt, im 17. Jahrhundert als barocke Dreiflügelanlage umgebaut und in den 1860er Jahren mit Elementen im Neorenaissancestil verziert, fiel das Gebäude am Ende des Zweiten Weltkrieges einer Brandstiftung zum Opfer. Ab 1996 bis 2013 wurde es mit Bundes- und Landesmitteln schrittweise wieder aufgebaut.

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Küchengarten und Schlossgärtnerei

Der aufwändig wiederhergestellte Komplex besteht aus mehreren Gewächshäusern und einem Küchengarten mit Talutmauer zur Anzucht von Spalierobst. Ganz wie zu Pücklers Zeiten, wachsen in der Schlossgärtnerei heute auch wieder Ananasfrüchte heran.

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Englische Brücke

Der Weg zum Englischen Haus führte bis zur Sprengung 1945 über dieses Bauwerk. Die Englische Brücke wurde zwischen 2009 und 2011 wieder aufgebaut. Damit schloss sich der grenzüberschreitende Rundweg durch den Park.

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Eichsee

Das buchtenreiche Gewässer ist ein künstlicher See, den Pückler im Norden seines Parks als Pendant zum Luciesee aushob. Am Ufer entlang führen schmale Pfade zu romantischen Sitzplätzen und zur Brücke mit Blick auf den Eichseewasserfall.

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Ausstellungen

„Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“

Wer war Pückler? Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) ist als Schriftsteller, Reisender und vor allem als Landschaftsgärtner berühmt. Als Frauenheld, Dandy und Lebemann sorgte er für Aufsehen und manche Schlagzeile. Seine Abenteuer bieten Stoff für Legenden und Anekdoten, die der Fürst allzu gerne auch selbst verbreitete: „Bei mir heißt es nicht: Was werden die Leute davon sagen? Sondern: Werden auch die Leute etwas davon sagen?“

Für die Dauerausstellung im Neuen Schloss wurde daher der vielsagende Titel „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ gewählt. Die multimediale Schau ermöglicht auf vergnügliche Weise Begegnungen mit den grünen Fürsten: auf einer Kutschfahrt, im Theater, in Filmen und spannenden Exponaten. Die Schau entschlüsselt einzelne Facetten des Fürsten und fügt sie unterhaltsam zum Gesamtbild einer schillernden Persönlichkeit zusammen. Der Selbstdarsteller, der das Spiel mit den Identitäten liebte, ist jedoch einfach nicht zu fassen.

Öffnungszeiten: 30. März bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr
(eingeschränkte Öffnungszeiten von November bis März)

Sonderausstellungen

Im Westflügel des Neuen Schlosses in Bad Muskau werden wechselnde Ausstellungen gezeigt. Im Ticket für den Besuch der jeweiligen Sonderschau ist die Möglichkeit enthalten, den Schlossturm zu besteigen und von oben den Blick über die weitläufige Parklandschaft schweifen zu lassen.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr
(eingeschränkte Öffnungszeiten von November bis März)

Als Muskau königlich war:
Prinz Friedrich der Niederlande und der Aufstieg Muskaus zu einer Residenz von europäischem Rang

Öffnungszeiten: 21. September bis 30. Dezember 2018
Im Zeitraum 21.09.2018 – 31.10.2018 täglich 10–18 Uhr,
Im Zeitraum 01.11.2018 – 16.12.2018 immer Samstag + Sonntag 11–16 Uhr,
23.12. und 27.12. – 30.12.2018 11–16 Uhr

Die markanten Löwenfiguren auf der Muskauer Schlossrampe zeugen von einem der bedeutendsten Besitzer der Standesherrschaft Muskau: Seine Königliche Hoheit Prinz Friedrich der Niederlande. Die Ausstellung widmet sich der von 1846 bis 1881 währenden Besitzzeit, in der Park, Stadt und Standesherrschaft beachtliche Entwicklungen verzeichnen. lm Zusammenhang mit dem baulichen und gärtnerischen Geschehen im Muskauer Park jener Zeit wird das künstlerische, aber auch das familiäre Umfeld des Prinzen genauer beleuchtet.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Muskauer Park – Schutz, Entwicklung und Förderung des europäischen Kulturerbes“, das mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird.

+ Schlossgärtnerei

In der Schlossgärtnerei des Muskauer Parks reift seit 2012 wieder Ananas heran. Bereits Pücklers Großvater, Hermann Graf von Callenberg, hatte die erste Ananas in Bad Muskau gezüchtet. Parkschöpfer Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) knüpfte später an diese Idee an. Die Ausstellung „Ananas! Die Königin der Früchte im Muskauer Park“ in der Schlossgärtnerei beleuchtet heute die Kulturgeschichte der exotischen Früchte an dem besonderen Ort und im Allgemeinen. Nach historischem Vorbild waren die Gewächshäuser und der Küchengarten mit Spalierobstmauer rekonstruiert worden. Die vielfältige Bepflanzung der Beete mit Gemüse und Kräutern nimmt im Freien ebenfalls Traditionen von Pücklers Küchengarten auf.

Öffnungszeiten: 30. März bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr

+ Kuppelbau

2015 konnte die Wiederherstellung des Kuppelbaus im Badepark abgeschlossen werden. Auch die Fassung der früheren Eisenvitriolquelle war dabei rekonstruiert worden. In der Saison ist der Bau mit einer Ausstellung zur Geschichte des Hermannsbades an ausgewählten Sonn- und Feiertagen geöffnet. Sie erzählt von den Bemühungen Fürst Pücklers, Prinz Friedrichs der Niederlande und der Grafen Arnim, Muskau zu einem florierenden Bad zu entwickeln.

Öffnungszeiten 2018: 30. März bis 31. Oktober, jeweils an Sonn- und Feiertagen, 13–16 Uhr

Erlebnis

Schlossturm

Von der Aussichtsplattform im Südwest-Turm des Muskauer Schlosses bietet sich ein Panoramablick über die weite Parklandschaft und ihre Umgebung. Aus 35 Metern Höhe können Besucher Pücklers Gartenreich aus einer anderen Perspektive betrachten. Zugang zum Schlossturm bekommen Gäste mit dem Kombi-Ticket für die Sonderausstellungen im 2. Obergeschoss.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr
(eingeschränkte Öffnungszeiten von November bis März)

+ Führungen

Der Muskauer Park gleicht einem Kunstwerk. Sein Schöpfer, Hermann von Pückler-Muskau, sprach selbst gern von „Natur-Malerei“. Die Landschaftsbilder des grünen Fürsten sind wohl durchdacht. Es lohnt sich daher, sich Pücklers Philosophie, Stilelemente und Gestaltungsfarben auf einem Rundgang fachkundig erläutern zu lassen.

Das Tourismuszentrum Muskauer Park bietet regelmäßig Führungen durch den Landschaftsgarten an. Wenn Sie einen Besuch in größerer Gruppe planen, dann buchen Sie bequem eine Tour ganz nach Wunsch im Voraus.

Wenn Sie Interesse an einer Gruppenführung haben, melden Sie diese bitte rechtzeitig im Tourismuszentrum an.

Die Gruppenstärke muss mindestens 15 Personen betragen. Nehmen weniger Interessenten teil, wird dennoch der Preis für die genannte Mindestgröße berechnet. Nach Möglichkeit sollten Gruppen nicht mehr als 30 Teilnehmer zählen. Größere Gruppen werden ohne Aufpreis geteilt. Bei Touren im polnischen Parkteil denken Sie bitte unbedingt daran, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitzuführen. Unangemeldeten Gruppen kann eine Führung leider nicht garantiert werden.

Öffentliche Führungen

Treffpunkt im Tourismuszentrum Muskauer Park April bis Oktober,
Samstags, Sonntags und an Feiertagen jeweils 14 Uhr

Dauer: ca. 1,5–2 Std.     Preis: 4,00 €/Person

Parkführung, insbesondere für Kur- und Hotelgäste in Bad Muskau:
ganzjährig am Samstag, 14 Uhr

Auf Anfrage gibt es auch Führungen für Radwanderer. Sofern nötig, empfiehlt es sich, rechtzeitig Mietfahrräder reservieren zu lassen.

Gruppenführungen

Kleine Führung

Dieser Rundgang führt in ausgewählte Parkpartien, etwa die deutsche Seite des Schlossparks mit ihren historischen Bauten, den Schlosspark auf deutscher und polnischer Seite oder das Gebiet des Bade- und Bergparks.

Dauer: ca. 1,5–2 Std.    Preis: 3,50 €/Person

Große Führung

Die kleine Führung kann auf Teile des Landschaftsgartens wie den Bergpark und den Schlosspark ausgedehnt werden. Möglich sind auch Führungen ausschließlich durch den polnischen Parkteil.

Dauer: ca. 3,5–4 Std.    Preis: 6,50 €/Person

Gesamtführung

Die geführte Wanderung stellt den gesamten Park auf deutscher sowie polnischer Seite vor. Eine Pause ist einkalkuliert.

Dauer: ca. 6–8 Std.     Preis: 12,50 €/Person

Kontakt:

T 035771-63100
info@muskauer-park.de

+ Kindergeburtstag

Im mittelalterlichen Ritterkeller des Neuen Schlosses Kindergeburtstag zu feiern – das dürfte spannend und reizvoll zugleich sein. Umhänge, Kronen, Schwerter, Federschmuck und andere Utensilien liegen für die kleinen Gäste bereit, damit sie sich stilvoll als Burgfräulein und Ritter verkleiden können.

Im phantasievoll ausgestatteten Kellergewölbe nehmen sie an einer langen Tafel Platz, um Rittertorte zu essen. Zum Programm des Nachmittags gehören ein Parkspaziergang mit Schatzsuche sowie ein Turmaufstieg oder eine Fahrt mit den kleinen Kutschen in der Dauerausstellung.

„Zu Gast in Pücklers grünem Reich“ ist ein Gemeinschaftsangebot des Freundeskreises Historica Bad Muskau e. V. und der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“. Zusätzlich zum Geburtstagskind können maximal 10 Gäste zwischen 6 und 10 Jahren teilnehmen, begleitet von zwei Erwachsenen.

Anmeldungen nimmt das Tourismuszentrum Muskauer Park im Neuen Schloss, bitte mindestens vier Wochen vor dem gewünschten Termin, entgegen:

Kontakt:

T 035771-63100
info@muskauer-park.de

Informationen

Tourismuszentrum

Wer Anregungen für seinen Aufenthalt im Welterbe oder für seinen Urlaub in der näheren Umgebung sucht, ist im Tourismuszentrum Muskauer Park an der richtigen Stelle. Im Westflügel des Neuen Schlosses erhalten Besucher sowohl kompetente Auskunft als auch umfangreiches gedrucktes Informationsmaterial. Auch geführte Touren lassen sich direkt im Tourismuszentrum buchen, das zugleich Startpunkt für die Führungen ist.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr
(eingeschränkte Öffnungszeiten von November bis März)

Kontakt: 

T 035771-63100
F 035771-63109
info@muskauer-park.de

Wege sind die stummen Führer des Spazierengehenden …
Pückler-Muskau, Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, 1834

+ Eintrittspreise

Eintrittspreise gültig vom 10. September bis zum 30. Dezember 2018

Dauerausstellung „Pückler“ Schlossturm Dauerausstellung + Schloss­turm Dauerausstellung + Parkführung (2 h) Dauerausstellung + Schloss­turm + Parkführung (2 h)
Einzelbesucher 6,00 € 2,00 € 7,50 € 9,00 € 10,00 €
Einzelbesucher ermäßigt1 3,00 € 1,00 € 3,75 € 4,50 € 5,00 €
Gruppenbesucher2 5,00 € 1,75 € 6,50 € 8,50 € 9,00 €
Gruppenbesucher ermäßigt1 (Schüler im Klassenverbund4) 2,50 € 0,75 € 3,00 € 4,00 € 4,50 €
Familienkarte3 13,00 € 4,00 € 15,00 € 19,00 € 22,00 €

Die Sonderausstellung im Neuen Schloss (2. Obergeschoss) „Als Muskau königlich war – Prinz Friedrich der Niederlande und der Aufstieg Muskaus zu einer Residenz von europäischem Rang“ vom 21. September bis zum 30. Dezember 2018 ist ohne Gebühr zu besuchen (Für den Zugang ist ein Ticket erforderlich, dass im Tourismuszentrum im Erdgeschoss des Neuen Schlosses ausgegeben wird.)

Schlossgärtnerei und Ananas-Ausstellung – alle Besucher 2,00 € p. P.

Parkführungen mit längerer Dauer – auf Anfrage

Kinder im Vorschulalter – frei (Zutritt nur in Begleitung Erwachsener)

(°) = Einzelbesucherpreise bei Parkführungen bzw. bei Kombinationen mit Parkführungen gelten nur für die öffentlichen Führungen samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils 14 Uhr, jedoch nicht für gesondert bestellte Gruppenführungen

(1) Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte
(2) Gruppenpreise gelten ab 15 Personen und bei Barbezahlung durch eine Person bzw. Abwicklung per Voucher oder Rechnung
(3) 2 Erwachsene (Eltern / Großeltern etc.) + 1 Kind oder mehrere
(4) Lehrer / Begleiter von Schulklassen – frei
  1. Der Eintritt in den Muskauer Park ist frei.

Anfahrt

+ Mit dem Auto

Route mit Google-Maps planen

Anfahrt nach Bad Muskau:

  • aus Richtung Berlin und Cottbus von der A 15 über die B 115
  • aus Richtung Dresden und Bautzen von der A4 über die B 156
  • aus Richtung Görlitz über die B 115

Ein gebührenpflichtiger Besucherparkplatz für PKW und Reisebusse befindet sich am Neißedamm. Dazu folgen Besucher bitte der Ausschilderung zum Muskauer Park (bzw. Fürst-Pückler-Park Bad Muskau).

+ Mit dem Fahrrad

Auf dem Fahrrad erreicht man den Muskauer Park über mehrere überregionale Radwege, die an der Neiße durch den Landschaftsgarten führen. Im Schlossvorwerk gibt es einen Fahrradverleih mit Werkstatt.

  • Oder-Neiße-Radweg: 630 km von der Neiße-Quelle zum Stettiner Haff
  • Fürst-Pückler-Weg: 500 km auf den Spuren Pücklers
  • Froschradweg: 260 km durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Weitere Informationen bei der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien GmbH
Kontakt: 03591-48770 │ www.radwandern-oberlausitz.de

+ Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Reisende fahren mit den Zügen der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) zunächst nach Weißwasser. Dort steigen sie in Busse des regionalen Nachverkehrs nach Bad Muskau ein (Buslinie 250). Die Haltestelle „Kirchplatz“ im Ort liegt nur wenige Schritte vom Muskauer Park entfernt.

In der Saison von April bis Oktober können Besucher auch die Waldeisenbahn für die Fahrt von Weißwasser nach Bad Muskau nehmen.

Regionaler Verkehrsverbund ZVON
Kontakt: 0800-98664636 (Auskunft Mo–Fr, 7–18 Uhr) │ www.zvon.de

Gesellschaft zur Betreibung der Waldeisenbahn mbH Weißwasser
Kontakt: 03576-207472 │ www.waldeisenbahn.de

Barrierefreiheit

Die Räume für Dauer- und Sonderausstellung im Neuen Schloss sowie die Ananas-Ausstellung sind barrierefrei zugänglich. Die Stufen an der Schlosstreppe lassen sich mit einem Rollstuhlfahrerlift überbrücken. Wer Hilfe benötigt, drückt dazu den Rufknopf. Im Gebäude selbst bringt ein Aufzug die Gäste in die erste und zweite Etage. Im Erdgeschoss gibt es eine Behindertentoilette. Der Aufstieg zum Schlossturm ist nicht barrierefrei.

Auch am Eingang der Schlossgärtnerei befindet sich ein Rufknopf, den Rollstuhlfahrer, Besucher mit Kinderwagen oder Rollatoren drücken sollten, wenn sie die Ananas-Ausstellung und den Küchengarten besichtigen wollen.

Die Wege im zentralen Park sind größtenteils mit Sand befestigt. Den Blauen Garten können Rollstuhlfahrer wegen einiger Stufen auf den Wegen nur eingeschränkt passieren. Vor allem auf der östlichen Seite des Landschaftsgartens ist mit Anstiegen zu rechnen.

  1. Zugang zu sämtlichen Ausstellungen
  2. Rollstuhlfahrerlift an der Schlosstreppe

+ Parkordnung

Im Interesse der Erhaltung des Muskauer Parks als Gartendenkmal und im Sinne eines rücksichtsvollen Umgangs miteinander bittet die Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ darum, die gültige Parkordnung zu beachten und einzuhalten.

Parkordnung im Muskauer Park

Der Muskauer Park ist ein Gartenkunstwerk von universellem Rang und gehört zum UNESCO-Welterbe.

  • Fußgänger genießen im gesamten Park absoluten Vorrang.
  • Die Zufahrt mit motorisierten Fahrzeugen jeglicher Art ist nur mit Sondergenehmigung gestattet, dabei ist Schrittgeschwindigkeit einzuhalten.
  • Das Fahrradfahren im Park ist nur bei Benutzung der ausgebauten Wege gestattet, jedoch nicht in den Blumengärten.
  • Hunde sind an der Leine zu führen.
  • Für die Entsorgung von Abfällen, der beim Besuch des Parks entstehen, sind die Papierkörbe zu nutzen, die im zentralen Parkbereich vorhanden sind. In den Randbereichen des Parks ist Abfall mitzunehmen und an anderer geeigneter Stelle zu entsorgen. Verunreinigungen, das Hinterlassen von Abfällen im Park außerhalb der Papierkörbe und illegales Müllentsorgen sind verboten.
  • Gewerbliche Tätigkeiten jeder Art bedürfen der Genehmigung (z. B. nicht statthaft sind Foto- und Filmaufnahmen für gewerbliche Zwecke).
  • Offenes Feuer, Grillen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sind ohne Ausnahmegenehmigung strengstens untersagt.
  • Das Betreten des Parkgebietes bei Dunkelheit und Witterungsunbilden, insbesondere bei stürmischem Wind, Sturm oder Orkan (ab Windstärke 8), geschieht auf eigene Gefahr. Eingeschränkter Winterdienst.

Zuwiderhandlungen gegen die Parkordnung werden geahndet.

Touren per Rad, Kutsche, Boot oder Bahn

Der Muskauer Park gleicht einem Kunstwerk. Sein Schöpfer, Hermann von Pückler-Muskau, sprach selbst gern von „Natur-Malerei“. Die Landschaftsbilder des grünen Fürsten sind wohl durchdacht. Es lohnt sich daher, sich Pücklers Philosophie, Stilelemente und Gestaltungsfarben auf einem Rundgang fachkundig erläutern zu lassen.

Das Tourismuszentrum Muskauer Park bietet regelmäßig Führungen durch den Landschaftsgarten an. Wenn Sie einen Besuch in größerer Gruppe planen, dann buchen Sie bequem eine Tour ganz nach Wunsch im Voraus.

… wenn der Park eine zusammengezogene idealisirte Natur ist, so ist der Garten eine ausgedehntere Wohnung.  Pückler-Muskau, Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, 1834

+ Fahrradverleih

Auf einem Drahtesel lässt sich der Muskauer Park gut erkunden. Bis auf wenige Ausnahmen ist Radfahren nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern wird auch empfohlen. Immerhin erstreckt sich der weiträumige Landschaftsgarten auf einer Fläche von rund 830 Hektar zu beiden Seiten der Neiße. Wer kein eigenes Rad dabei hat, kann sich im Schlossvorwerk etwas Passendes für eine spontane Rundfahrt ausleihen.

Fahrrad-Nowak
Kontakt:
 T 172-3864778

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr

+ Kutschfahrten

Pückler riet seinen Besuchern zu einer Fahrt mit der Kutsche, um den Muskauer Park kennen zu lernen. Bei einem Wegenetz mit einer Gesamtlänge von rund 50 Kilometern erscheint eine geruhsame Tour im Wagen mit 2 PS durchaus angebracht. Folgen Sie also dem Rat des Fürsten und steigen Sie ein, um entspannt unvergessliche Eindrücke im Welterbe zu gewinnen. Die Kutschfahrten starten am Schlossvorwerk (Ausgang in Richtung Neues Schloss).

Fuhrunternehmen auf deutscher Seite

Für öffentliche Kutschfahrten bzw. bestellte Kutsch- und Kremserfahrten.
Gilt nicht für die polnische Parkseite.

Reit- und Fahrtouristik N&N
Kontakt: 03576-2186718 | 0177-3161633 | reit-fahrtouristik-gablenz@web.de | www.reit-fahrtouristik-gablenz.de

Reiterhof zum Tannengrund
Kontakt: 035771-63950 | 0151-52131420 | reiterhof-lisk@web.de | www.reiterhof-lisk.de

Fuhrunternehmer auf polnischer oder auf deutscher Parkseite

Für öffentliche bzw. bestellte Kutschfahrten

Franciszek Mukoid
Kontakt: 0048-68-375-37-09 | 0048-503-479-349 | www.wakacje.agro.pl

+ Bootstouren

Pückler scheute weder Kosten noch Mühen, um seine Ideen zu verwirklichen. In Muskau schuf er einen künstlichen Wasserlauf und führte ihn als Abzweig vom natürlichen Fluss durch den Park. Die Hermannsneiße ist ein gestalterischer Kniff des Meisters und nicht geeignet für eine Bootsfahrt.

Wer das Werk des Gartenkünstlers dennoch vom Wasser aus sehen möchte, kann am alten Wehr unweit der Orangerie in ein Schlauchboot steigen. Von dort führt eine zweieinhalbstündige Tour auf der Neiße nach Żarki Wielkie (Groß Särchen), wo die Bootsfahrer mit Bussen wieder abgeholt werden.

Buchen lassen sich die Ausflüge auf dem Wasser bei:

Neiße Tours
Kontakt:  0700-01818888 (3 Cent/min) | www.neisse-tours.de

+ Waldeisenbahn

Die Waldeisenbahn Muskau fährt von Weißwasser in die Parkstadt an der Neiße. Ursprünglich ging die Schmalspurstrecke 1895 für die „Gräflich von Arnimsche Kleinbahn“ in Betrieb, um die standesherrschaftlichen Fabriken zu verbinden. Die Strecke nach Bad Muskau konnte 1995 wiedereröffnet werden, nachdem die Gleise Ende der 1970er Jahre demontiert worden waren. Im Mai 2017 wurde die verlängerte Trasse der touristischen Bahn übergeben, die seither bis an die Rückseite des früheren Badehauses führt. An bestimmten Tagen steuert die Waldeisenbahn den Muskauer Park mit einer Dampflok an der Spitze an. Ansonsten wird die Linie mit Dieselloks betrieben. Die genauen Zeiten sind dem Fahrplan zu entnehmen.

www.waldeisenbahn.de

Gastronomie

+ Schloss-Café

Das Café im Neuen Schloss reiht sich mit seinem vielfältigen Angebot in die zahlreichen Parkattraktionen ein. Nach einer Ausstellungsbesichtigung oder einem Spaziergang durch Pücklers Reich ist es der rechte Ort, um auszuruhen und im gemütlichen Ambiente neue Kräfte zu schöpfen. Neben Kaffeespezialitäten und kühlen Getränken finden sich auf der Karte Torten und Kuchen, die auf der polnischen Seite frisch gefertigt werden.

In der detailverliebten Gestaltung der Räume zeigt sich eine reizvolle Spannung zwischen Tradition und Moderne. Vom Balkon des Schloss-Cafés aus lässt sich zu Kaffee und Kuchen ein faszinierender Ausblick in die Parklandschaft genießen.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr

Schloss-Café
Mirosław Golbiak (Pächter)
Schlossstraße 2
02953 Bad Muskau

Kontakt:
T 035771-639237
M 0157-81390875
info@schloss-cafe.eu
W www.schloss-cafe.eu

+ Café Vorwerg

Pückler-Eis gefällig? Das Café im Schlossvorwerk hat das dreifarbige Halbgefrorene im Angebot. Unter schattigen Kastanien lässt es sich im Hof des Schlossvorwerks wunderbar verweilen, um die liebevoll handgemachte Spezialität zu probieren. Egal, ob die Gäste im Freien oder in der gemütlichen Gaststube Platz nehmen: Sie können aus einer verführerischen Auswahl an Getränken, Kuchen, Eis und kleinen Speisen auswählen.

Öffnungszeiten:  Januar bis März, Mittwoch bis Sonntag, 11–17 Uhr und
April bis Oktober, täglich 10–18 Uhr

Café Vorwerg
Hermann Vorwerg (Pächter)
Bauhof 14
02953 Bad Muskau

Kontakt:
T 035771-64488
F 035771-57199
E hermann.vorwerg@gmx.de
W www.cafe-vorwerg-badmuskau.de

+ Hotel Turmvilla und Restaurant „Safran“

Die Villa mit dem markanten Türmchen gehörte zu den Logierhäusern, die Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Ihre Errichtung stand im Zusammenhang mit der Erweiterung des Hermannsbades. Wie damals ist die Turmvilla auch heute ein gastliches Haus, in dem man sowohl übernachten als auch gut speisen kann. Das Hotel mit dem Restaurant „Safran“ liegt am südwestlichen Rand des Badeparks.

Öffnungszeiten:

Hotel
auf Nachfrage

Restaurant
täglich 11-23 Uhr

Turmvilla Bad Muskau
Hermannsbad 9
02953 Bad Muskau

Kontakt:

Hotel
T 035771-50029
F 035771-64299
kontakt@turmvilla.de
www.turmvilla.de

Restaurant
035771-50880
F 035771-64299
W www.safran-badmuskau.de

Souvenirs

Tourismuszentrum Muskauer Park

Der Laden im Neuen Schloss ist nicht nur gut gefüllt mit hilfreichem Informationsmaterial. Besucher finden dort auch Wander- und Landkarten, Postkarten sowie eine Auswahl an anspruchsvoller Literatur, darunter Publikationen der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“. Das Angebot ergänzen Briefpapier, Keramik, duftende Seifen und verschiedene Accessoires, die einen Gartenbezug haben.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10–18 Uhr
(eingeschränkte Öffnungszeiten von November bis März)

Kontakt:
T 035771-63100
F 035771-63109
E info@muskauer-park.de

Töpferei

Muskauer Steinzeug war eine jahrhundertelang hoch gehandelte und exportierte Spezialität einheimischer Handwerker. Einen Eindruck dieser Tradition erhalten Besucher heute im Schlossvorwerk bei Töpfermeister Gordon Gran. Er verkauft dort seine handgefertigte Keramik, die nicht nur in der Region bekannt und beliebt ist. Der Laden dient dem Handwerker zugleich als Werkstatt, in der Besucher beim Töpfern zuschauen dürfen.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, Dienstag bis Sonntag, 11–17 Uhr

Kontakt:
T 035771-640874
E info@toepferei-gran.de
www.toepferei-gran.de

Galerie UNIKAT

Besucher, die ein Erinnerungsstück suchen, können in der ehemaligen Remise des Muskauer Schlossvorwerks fündig werden. Dort offeriert die Galerie UNIKAT  ein buntes Angebot an Souvenirs. Das Sortiment reicht von handbemalter Keramik und Gläsern über Textildrucke bis hin zu Schnäpsen, Likören und Brotaufstrichen.

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10–17 Uhr

Kontakt:
T 035771-68848
E info@galerieunikat.de
www.galerieunikat.de

Ferienwohnungen

Übernachten im Muskauer Park

Übernachten im Welterbe hat einen ganz besonderen Reiz. Wenn abends die letzten Sonnenstrahlen durch die Baumkronen scheinen oder frühmorgens der Dunst aus den Wiesen aufsteigt, entfaltet der Park einen besonderen Zauber. Für Besucher, die den Landschaftsgarten nicht nur für einen Tag und ganz in Ruhe erleben wollen, stehen im Schlossvorwerk vier Ferienwohnungen zur Verfügung.

Ansprechpartner/Vermieter

Hotel Kristall
Kontakt:
03576-2640
info@hotelkristall.de
www.hotelkristall.de

Buchung

Über Hotel Kristall in Weißwasser

Ausflugstipps

Geopark

Der Muskauer Faltenbogen gilt als eine der am schönsten ausgeprägten Stauchendmoränen Mitteleuropas. 2015 erhielt die Kultur- und Altbergbaulandschaft offiziell den Status eines UNESCO Global Geoparks.

Parkverbund

Für die Pücklerschen Parkanlagen in Bad Muskau und Branitz sowie den Brühlschen Schlosspark in Brody/Pförten und den Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz) wurde 2010 der Europäische Parkverbund Lausitz gegründet.

Schlösserland Sachsen

Der Muskauer Park ist Kooperationspartner im Netzwerk „Schlösserland Sachsen“.

Oberlausitzer Sechsstädtebund

Bautzen, Kamenz, Löbau, Görlitz, Zittau und Lauban (heute Luban in Polen) kamen durch ein starkes Bündnis zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte: durch den Oberlausitzer Sechsstädtebund.

Heide- und Teichlandschaft

Südwestlich von Bad Muskau beginnt die größte zusammenhängende Teichlandschaft Deutschlands.

Spreewald

Zu den Besonderheiten der Region gehört das feingliedrige Netz aus Fließen mit einer Gesamtlänge von 1.500 Kilometern.

Oberlausitz per Rad

Der Muskauer Park liegt direkt am Oder-Neiße-Radweg, einem von fünf überregionalen Radrouten, die durch die Oberlausitz verlaufen.

Kromlauer Park

Der Gutsbesitzer Friedrich Hermann Rötschke (1805 – 1893) ließ ab 1844 seinen Grund und Boden in Kromlau neu gestalten.

Glasmacherstadt Weißwasser

Mit zerbrechlichem Gut ist Weißwasser groß geworden. Die Stadt entwickelte sich ab dem Ende des 19. Jahrhundert zu einer Hochburg der Glasindustrie.

Erlichthof Rietschen

Wohnlich und behaglich wirken die urigen Schrotholzhäuser am Ortsrand von Rietschen.

Findlingspark Nochten

Rund 7000 geologische Schwergewichte bilden im Boxberger Ortsteil Nochten einen europaweit einzigartigen Landschaftsgarten: den Lausitzer Findlingspark.

Lausitzer Seenland

Zwischen Berlin und Dresden haben sich in den zurückliegenden Jahren zahlreiche frühere Braunkohlegruben in Gewässer verwandelt.