Raumbildende Pflanzungen in Gartenkunst und -denkmalpflege

08. 11. 201810. 11. 2018

Neues Schloss/Festsaal

Pflanzungen wurden in allen Epochen der Gartenkunst als Gestaltungsmittel zur Raumbildung eingesetzt. In barocken Gärten pfanzte man „grüne Architektur“ aus geschnittenen Gehölzen. Auch im Landschafsgarten spielt die Raumbildung durch Gehölze eine große Rolle: Mit gestaffelten Baumgrupppen, Clumps und Solitärbäumen schuf man dreidimensionale Bilder, die sich bei der Fortbewegung durch den Park verändern. Dabei ist nicht nur der Einfluss der Malerei zu betrachten, es können bei der Verwendung von „Gehölzkulissen“ auch Parallelen zur Theatergeschichte und der Entwicklung des Bühnenbildes gezogen werden.
Die Tagung wird auch Fragen zum gartendenkmalpflegerische Umgang mit raumbildenden  Pflanzungen behandeln: Wie können sie durch Pflegemaßnahmen in ihrer originalen Substanz erhalten werden, wie kann man ihre Wirkung durch Verjüngung wiederherstellen oder eine abgängige Pflanzung wieder aufbauen? Wann ist ein Ersatz durch Neupflanzungen unumgänglich? Welche Erfahrungen gibt es dabei mit verschiedenen Vorgehensweisen im Laufe der Entwicklung der praktischen Gartendenkmalpflege?

Nähere Informationen/Programm – hier.