Julia Kleiter und Werner Güra: „Italienisches Liederbuch“

01.09.2021 | 19:30 - 21:00 Uhr

Festsaal, Neues Schloss

Ende des 19. Jahrhunderts vertonte Hugo Wolf von Paul Heyse übertragene italienische Liebesgedichte und malte damit klanglich unzählige Facetten der Liebe: Verzauberung und Streit, Kummer und Euphorie, Verlassenheit und Sehnsucht.

Selten hört man die beiden Teile des Zyklus’ zusammen, doch die auf internationalen Bühnen gefeierten Julia Kleiter und Werner Güra ermöglichen es zusammen mit dem Pianisten Christoph Berner im fürstlichen Ambiente des Festsaals im Anbau des Neuen Schlosses Bad Muskau.

Hugo Wolf (1860-1903), Italienisches Liederbuch, HWW 159

 

Sopran

Julia Kleiter

Die aus Limburg stammende Sopranistin Julia Kleiter studierte bei Prof. William Workmann in Hamburg und bei Prof. Klesie Kelly-Moog in Köln. 2004 gab sie ihr Debüt an der Pariser Opéra-Bastille als Pamina – eine Partie, die sie in den folgenden zehn Jahren in zahlreichen Produktionen in Madrid, Zürich, New York, München oder bei den Salzburger Festspielen unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Claudio Abbado, Adam Fischer oder zuletzt Philippe Jordan gestaltete.

 

Tenor

Werner Güra

Der in München geborene Tenor Werner Güra absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg. Seine vokale Ausbildung setzte er fort bei Prof. Kurt Widmer in Basel, Prof. Margreet Honig in Amsterdam und Prof. Wessela Zlateva in Wien. Nach Operngastspielen in Frankfurt und Basel wurde er 1995 Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden, wo er mit den großen Rollen seines Stimmfachs vor allem in Opern von Mozart und Rossini zu hören war.

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