Bodecker & Neander

26.11.2022 | 18:00 Uhr

Festsaal Neues Schloss

Erleben Sie ein Bildertheater voller Magie, ohne Worte, feinstem
Humor, optischen Illusionen, Emotionen und Musik.

Die beiden Pantomimen Wolfram von Bodecker und Alexander Neander sind Virtuosen der stummen Sprache. Der eine in der DDR geboren, der andere in Paris, gingen sie durch die Schule des legendären Pantomimen Marcel Marceau.

Seit 20 Jahren touren Wolfram von Bodecker und Alexander Neander als Pantomimen-Duo durch die Welt. Das wortlose Spiel von „Bodecker & Neander“ verstehen die Menschen überall, ob in Japan oder Lateinamerika, im Kindergarten oder im Wohnheim für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. „Wir erzählen eine Geschichte ohne Worte und die Menschen müssen eintreten mit ihren Gedanken und sie werden einfach mitgerissen“, sagt Alexander Neander.

Kennengelernt haben sich die beiden Pantomimen als junge Studenten an der Internationalen Pantomime-Schule von Marcel Marceau in Paris. Die Erinnerung an den gemeinsamen Lehrer und weltbekannten Pantomimen, der 2007 im französischen Cahors starb, ist bei beiden noch sehr lebendig. Marceau sei bei ihren Aufführungen als „Bodecker & Neander“ immer in Gedanken dabei. Man erkenne seinen Geist zum Beispiel an der Einfachheit der Bühne und der Ausstattung wieder, sagt Alexander Neander:

„In unseren Stücken gibt es viele Momente bei denen man die Einfachheit spürt, die simplicité von der Marceau sprach, mit Nichts auf einer großen, schwarz ausgehängten Bühne nur mit Musik und Licht etwas zu gestalten und dann plötzlich die Leute zu berühren bis in die letzte Reihe. Das haben wir bei ihm gelernt. Auch während der mehr als zehn Jahre, die wir in seiner Compagnie mit ihm auf Tourneen waren.“

Ob Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger, älteres Semester, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit. Die Regie führt Lionel Ménard.

Karten erhalten Sie unter reservix.de, in den angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie in der Bad Muskau Touristik GmbH, Kirchplatz 5, Tel. 035771-50492.

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Foto: Thorsten Heinze

Quelle Textauszüge: Deutschlandfunk Kultur