Birilele & Pückler

27.10.202229.10.2022

Ballroom, New Castle // Festsaal, Neues Schloss

The Myth of Machbuba – International Conference

The „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ Foundation is organising an academic conference from 27 to 29 October 2022, focusing on the Abyssinian Machbuba, formerly enslaved and acquired by Prince Pückler-Muskau in Khartoum in 1837 and who was laid to rest in 1840 in the St. Jacobi Cemetery in Muskau. The conference pursues an interdisciplinary and international approach with the aim of filling existing gaps in this area of study. To this end, historical social contexts will be considered as well as current postcolonial debates. The focus is on society in the Orient and in Europe around 1830 against the background of serfdom and slavery between jurisdiction and morality. Special interest is directed towards establishing the topic in the academic discussion in Ethiopia and its narration among the Oromo. The individual fate of Machbuba will be placed in a larger context by comparing it with other life stories of Africans on German and European soil around 1820 to 1855. The conference is curated by Dr Kerstin Volker-Saad, Berlin.

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Der Mythos von Machbuba – Internationale Tagung

Die Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ richtet vom 27.–29. Oktober 2022 eine wissenschaftliche Tagung aus, in deren Mittelpunkt die ehemals versklavte und von Fürst Pückler-Muskau 1837 in Khartoum erworbene Abessinierin Machbuba steht, die 1840 ihre letzte Ruhe auf dem St. Jacobi Friedhof in Muskau fand. Mit einem interdisziplinären und internationalen Ansatz verfolgt die Tagung das Ziel, bestehende Rezeptionslücken zu füllen. Dazu werden historische gesellschaftliche Kontexte ebenso betrachtet wie die aktuellen postkolonialen Debatten. Im Fokus stehen die Gesellschaft im „Orient“ und in Europa um 1830 vor dem Hintergrund von Leibeigenschaft und Sklaverei zwischen Rechtsprechung und Moral. Besonderes Interesse richtet sich auf die Verankerung des Themas in der wissenschaftlichen Verhandlung in Äthiopien und seiner Überlieferung bei den Oromo. Im Vergleich mit anderen Lebensgeschichten von Afrikanerinnen und Afrikanern auf deutschem und europäischen Boden um 1820 bis 1855 soll das Einzelschicksal Machbuba in einen größeren Kontext gestellt werden. Die Tagung wird kuratiert von Dr. Kerstin Volker-Saad, Berlin.

Das vollständige Programm mit Anmeldeformular finden Sie hier.