Interreg-Projekt des Europäischen Parkverbundes Lausitz gestartet!

Nachhaltige Stärkung und Neuausrichtung des Europäischen Parkverbundes Lausitz 2021

Die Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“, Projektpartner 4, beteiligt sich mit einer „Summer School“ mit deutschen, polnischen und weiteren europäischen Studenten verschiedener Studienausrichtungen, wie Geschichte, Denkmalpflege, Kunst und Kultur, Architektur, Ingenieurswissenschaften, Soziologie oder Management. Für die Dauer von zwei Wochen im August werden sie auf dem Areal des Muskauer Parks, im Hermannsbad, praktische Gartendenkmalpflege betreiben.

 

Lead Partner: Stadt Cottbus

Partner: Stadt Forst (Lausitz), Stadt Zielona Góra, Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“, Gemeinde Altdöbern, Gemeinde Gablenz, Gemeinde Neschwitz, Stadtgemeinde Żagań

Projektsumme: 857.558,31 €, davon 85% Förderung durch die Europäische Union (entspricht 728.924,57 €)

Summer School mit internationalen Studenten im Hermannsbad

Der Tätigkeitsschwerpunkt konzentriert sich auf das Hermannsbad, der Keimzelle Muskauer Kurbadtradition, 1823 von Parkschöpfer Pückler durch dortiges Auffinden mineralischer Quellen gegründet und von nachfolgenden Standesherren stetig erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte sich der Badebetrieb in den Schlosspark, Strukturfragmente des einstigen Hermannsbades überdauerten den Krieg zwar, verfielen aber bis Mitte der 2000er Jahre in einen Dornröschenschlaf. Durch schrittweise Sanierung rückt es nun wieder in den Fokus der Besucher, die am Wiederaufblühen des kleinen Pleasuregrounds freudigen Anteil nehmen.

Zwei Projekte stehen im Mittelpunkt der Summer School – die Erweiterung des Talgartens im Norden und die Wiederherstellung eines historischen Weges als Anbindung der Exedrabank an den Hauptweg im Süden der Gartenanlage.

Eine Studentengruppe widmet sich der Herstellung und Bepflanzung von Blumenbeeten im Talgarten, wobei standorttypische Waldstauden zum Einsatz kommen. Die andere Gruppe soll nach einer Suchschachtung des Verlaufs des historischen Weg einen neuen Weg anlegen, der vom Rundweg im Hermannsbad zur Exedrabank führt und diese somit für Besucher besser erschließt. Beide Maßnahmen tragen zur Steigerung der Wahrnehmbarkeit und Attraktivität der Gartenanlage bei und ziehen neue Besucher an.