Sensationelle Wiederentdeckung!

Während der vorbereitenden Recherchen für die dem Wirken des Prinzen Friedrich der Niederlande gewidmete Sonderausstellung „Als Muskau königlich war“ erhielt die Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ im Frühjahr 2018 auf der Suche nach möglichen Exponaten von Nachfahren des Prinzen den Hinweis auf die Existenz von zwei mit „Muskau“ beschrifteten Mappen.

Die nachfolgende Inaugenscheinnahme der beiden Schuber brachte dann wahrhaftig die Erkenntnis, dass sich darin 74 Aquarelle des Muskauer Parks, signiert von Carl Graeb, dem populären Berliner Architektur-, Theater-, Dekorations- und Landschaftsmaler, befanden.

Die Beauftragung Carl Graebs mit einer Muskauer Bildserie war zwar bereits bekannt, aber über den Verbleib der Werke existierten bislang keinerlei Kenntnisse – sie galten als verschollen. Die Wiederentdeckung der Muskauer Aquarelle ist deshalb eine unglaubliche Sensation für die Muskauer Parkforschung.

Die zarte Leichtigkeit der Farben – Wiederentdeckte Muskauer Aquarelle des Landschaftsmalers Carl Graeb 18161884

Sonderausstellung vom 20.6. bis 1.11.2020 im Neuen Schloss