Pückler verschrieb sein Leben der Gartenkunst. Zielstrebig plante und errichtete der Fürst von 1815 bis 1845 den Muskauer Park, der ihn großen Landschaftsgestaltern wie Sckell oder Lenné ebenbürtig machte. Es folgten Arbeiten in Babelsberg, Neuhardenberg, Weimar, Paris und Branitz.
Anfang der 1830er Jahre stagnierte Pücklers Arbeit an seinem Landschaftsgarten in Muskau. Geldmangel! Also engagierte der Fürst die besten Maler, um sein Werk wenigstens auf dem Papier zu vollenden. Die Bilder und Pücklers Beschreibung seines Parks erschienen 1834 unter dem Titel „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“.
Die mächtige Hermanns-Eiche im Osten des Muskauer Parks. – Germanische Thingstätte? Denkmal des sagenhaften Germanenführers Hermann? Oder ein Vexierbild des gleichnamigen Gartenfürsten Pückler, der sich liebend gerne im Landschaftsgarten verewigte?